Neuigkeiten aus der Huntington-Forschung. In einfacher Sprache. Von Wissenschaftlern geschrieben Für die Huntington-Gemeinschaft weltweit.

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Artikel zum Thema Mausmodell

Ein wiederverwendetes Medikament ermöglicht uns neue Einblicke in die Huntington-Krankheit

Ein wiederverwendetes Medikament ermöglicht uns neue Einblicke in die Huntington-Krankheit

Leora Fox am 3. April 2016

Wissenschaftler haben eine Verbindung zwischen der Huntington-Krankheit (HK) und einem Energie-regulierenden Protein namens PPAR-delta gefunden. Die Aktivierung von PPAR-delta schützte zwar die HK-Zellen und Mäuse mit der HK, aber wir werden wohl noch einige Forschungsarbeiten und Tests durchführen müssen, bevor es klinisch gegen die HK verwendet werden kann.

Ein Medikament für Multiple Sklerose, das auch bei der Huntington Krankheit wirkt: Ist etwas dran oder ist es zu gut um wahr zu sein?

Ein Medikament für Multiple Sklerose, das auch bei der Huntington Krankheit wirkt: Ist etwas dran oder ist es zu gut um wahr zu sein?

Melissa Christianson am 14. Dezember 2015

Denkstörungen fordern schon im frühen Stadium der Huntington Krankheit ein großes Tribut. Nun suggeriert eine neue Arbeit, dass ein Medikament, welches bereits durch die FDA zugelassen wurde, um eine andere neurologische Erkrankung - Multiple Sklerose - zu behandeln, dieses Problem bei Mäusen mit HK hinauszögern könnte. Können diese Ergebnisse real sein, oder sind sie zu gut um wahr zu sein?

Ein neues Tool zum Messen von Erfolgen in klinischen Huntington-Studien

Ein neues Tool zum Messen von Erfolgen in klinischen Huntington-Studien

Megan Krench am 9. September 2015

Wenn Patienten an klinischen Studien teilnehmen, sollte man anhand einer gewissen Art von Aussage bestimmen können, ob die neue Behandlung gewirkt hat. Es ist wichtig, zwei Schlüsselpunkte zu wissen: Was ist zu messen und wie. Im Falle von der HK haben diese Hindernisse Wissenschaftler und Ärzte seit Jahren bekümmert. Die neueste Forschung hat einen neuen cleveren Ansatz, um beide Herausforderungen in einer neuen Weise zu überwinden. Diese Ergebnisse könnten ein wertvolles Instrument bieten, um neue HK-Therapeutika in klinischen Studien untersuchen.

Neue Ziele, so sicher wie eine Bank: Das DNA-Reparatur-Protein „ATM“ ist überaktiv bei der Huntington-Krankheit

Neue Ziele, so sicher wie eine Bank: Das DNA-Reparatur-Protein „ATM“ ist überaktiv bei der Huntington-Krankheit

Terry Jo Bichell am 5. Juli 2015

Eine aktuelle Studie vom Yang-Labor an der UCLA weist auf eine neue Idee zur Vermeidung der Schäden bei den Nervenzellen im Rahmen der Huntington-Krankheit hin. Die Strategie ist es, ein übermäßig hilfreiches Protein namens ATM abzuschwächen. Innerhalb der Neuronen spielt ATM eine entscheidende Rolle bei der Reparatur der Infrastruktur der Zelle, etwa wie die eines Brückeninspekteurs, aber das verlängerte Huntington-Protein könnte verursachen, dass das ATM die DNA-Schädigung falsch einschätzt.

Neuartige Forschungstechnik deutet auf ein Antioxidans-Gen, das gefährdete Neuronen schützt

Neuartige Forschungstechnik deutet auf ein Antioxidans-Gen, das gefährdete Neuronen schützt

Leora Fox am 10. Juni 2015

Forscher haben eine neue Technik entwickelt, die es ihnen erlaubt, Gene zu suchen, die zum Fortschreiten der Huntington-Krankheit und anderen neurodegenerativen Erkrankungen beitragen könnten. Dies ist das erste Mal im zentralen Nervensystem eines Säugetiers möglich geworden. Sie nutzten diese Technik in einem Huntington-Mausmodel, um ein Antioxidans-Gen, Gpx6, zu entdecken das protektiv für Neuronen ist.

Bauen wir bessere Mäuse(fallen): Neues Modell für die Huntington-Krankheit

Bauen wir bessere Mäuse(fallen): Neues Modell für die Huntington-Krankheit

Melissa Christianson am 21. Mai 2015

Ein Großteil der Forschung über die Huntington-Krankheit wird an Tiermodellen durchgeführt, in denen der Krankheitsverlauf dem des Menschen ähnelt. Die meisten dieser Tiermodelle können aber lediglich bestimmte Aspekte der Krankheit abbilden - einige menschliche Symptome wurden bisher in keinem einzigen Tiermodell gezeigt. Nun hat eine spannende neue Forschungsarbeit große Fortschritte in dieser Hinsicht gebracht und uns gleichzeitig Neues über die Krankheit gelehrt.

Medikament verbessert die Huntington-Symptome bei Mäusen - und deren Nachkommen

Medikament verbessert die Huntington-Symptome bei Mäusen - und deren Nachkommen

Melissa Christianson am 12. Februar 2015

Bei der Huntington-Krankheit ist eines der vielen Probleme, das aus der Krankheitsmutation entsteht, dass die DNA falsch gefaltet wird. Eine neue Studie an Mäusen enthüllt, dass ein Medikament, das die Art der DNA-Faltung verändert, vorteilhafte Effekte bei der Huntington-Krankheit haben kann – selbst für die unbehandelten Nachkommen der behandelten Individuen. Diese Entdeckung könnte beeinflussen, wie wir über die Medikamenten-Therapien der Huntington-Krankheit denken.

mTORC1 das Zünglein an der Waage bei Huntington-Mäusen

mTORC1 das Zünglein an der Waage bei Huntington-Mäusen

Joseph Ochaba am 29. Januar 2015

Was passiert, wenn man ein defektes Teil in einer Maschine hat? Man repariert es! Eine neue Studie zeigt, dass die Erhöhung der Aktivität eines kritischen Stücks der Maschine namens „mTORC1“ in einem Mausmodell der Huntington-Krankheit zu einer Verbesserung der motorischen Probleme und der Anomalien im Gehirn führt, die mit der Krankheit assoziiert werden. Diese vor kurzem veröffentlichten Ergebnisse könnten Wissenschaftlern ein neues Ziel für die Therapie-Entwicklung bei der Huntington-Krankheit bieten.

Den Verlauf der Huntington Krankheit erhellen

Den Verlauf der Huntington Krankheit erhellen

Dr Tamara Maiuri am 11. September 2014

Der Verlauf der Huntington Krankheit (HK) ist ein langwieriger Prozess, bei dem die ersten Veränderungen im Gehirn stattfinden, lange bevor wir erste Symptome bei Patienten sehen. Es ist sinnvoll den Fokus einer Behandlung auf diese ersten Veränderungen zu legen, um die Erkrankung im Keim zu ersticken. Aber wie sehen diese Veränderungen aus und wie können wir sie behandeln? Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat buchstäblich Licht auf diese Frage geworfen. Dies gelang Forschern der Universität der Nottingham Medical School und des Babraham Institutes in GB, indem sie HK Mäuse mit leuchtenden Gehirnzellen erschufen. Sie fanden heraus, dass einige der frühesten Veränderungen auftraten, lange bevor Zellen abstarben, in einer Region des Gehirns, an die die HK Forscher bisher keinen Gedanken verschwendet hatten.