Neuigkeiten aus der Huntington-Forschung. In einfacher Sprache. Von Wissenschaftlern geschrieben Für die Huntington-Gemeinschaft weltweit.

Sind Sie auf der Suche nach unserem Logo? Auf Teilen können Sie unser Logo sowie Informationen über die Nutzung herunterladen.

Sonderbeitrag

EuroBuzz 2014: Tag Drei

EuroBuzz 2014: Tag Drei

Dr Ed Wild am 23. September 2014

Unser letzter Bericht vom Treffen des Europäischen Huntington-Netzwerkes. In Kürze werden zum ersten Mal die Videos von vielen der Präsentationen einschließlich unseres „EuroBuzz“ online verfügbar sein.

Neueste Nachrichten

Tauziehen mit Tau: neue Einsichten in die chemischen Grundlagen der Huntingtonkrankheit

Tauziehen mit Tau: neue Einsichten in die chemischen Grundlagen der Huntingtonkrankheit

Siddharth Nath am 21. September 2014

Wir wissen, dass eine genetische Veränderung der Grund für die Huntingtonkrankheit ist; sie resultiert in ein schadhaftes Protein: mutiertes Huntingtin. Andere Proteine können jedoch mit ins Getümmel gezogen werden und zu den Problemen beitragen, denen sich HK infizierte Zellen stellen müssen. Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass ein berühmt berüchtigtes Protein namens 'Tau' - ein bekannter Unruhestifter in anderen degenerativen Gehirnerkrankungen - an den Auswirkungen der HK beteiligt ist.

Den Verlauf der Huntington Krankheit erhellen

Den Verlauf der Huntington Krankheit erhellen

Dr Tamara Maiuri am 11. September 2014

Der Verlauf der Huntington Krankheit (HK) ist ein langwieriger Prozess, bei dem die ersten Veränderungen im Gehirn stattfinden, lange bevor wir erste Symptome bei Patienten sehen. Es ist sinnvoll den Fokus einer Behandlung auf diese ersten Veränderungen zu legen, um die Erkrankung im Keim zu ersticken. Aber wie sehen diese Veränderungen aus und wie können wir sie behandeln? Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat buchstäblich Licht auf diese Frage geworfen. Dies gelang Forschern der Universität der Nottingham Medical School und des Babraham Institutes in GB, indem sie HK Mäuse mit leuchtenden Gehirnzellen erschufen. Sie fanden heraus, dass einige der frühesten Veränderungen auftraten, lange bevor Zellen abstarben, in einer Region des Gehirns, an die die HK Forscher bisher keinen Gedanken verschwendet hatten.

Neue Erkenntnisse rücken BDNF Therapien in den Fokus

Neue Erkenntnisse rücken BDNF Therapien in den Fokus

Dr Jeff Carroll am 5. September 2014

Die Zellen unseres Gehirns sind auf gegenseitige Unterstützung angewiesen, um zu überleben. Nährstoffe, die trophische Faktoren genannt werden, wirken wie Dünger für das Gehirn und erhalten die Gesundheit benachbarter Gehirnzellen. Es wird schon lange vermutet, dass dieser Vorgang durch die Huntingtonkrankheit beeinträchtigt wird. Neue Untersuchungen an Mäusen zeigen sehr deutlich was genau geschieht.

Eine Hauptrolle für die Astrocyten bei der Huntington-Kranhkeit?

Eine Hauptrolle für die Astrocyten bei der Huntington-Kranhkeit?

Terry Jo Bichell am 17. August 2014

Wir kennen die berühmten Zellen, die sogenannten Neuronen, die bei der Huntington-Krankheit von Bedeutung sind. Aber das Gehirn hat weitere Zelltypen, die „Nebendarsteller“. Neue Forschungsarbeit hat gezeigt, dass Gehirnzellen namens Astrocyten sich bei der Huntington-Krankheit falsch verhalten können, was die Fehlfunktion der Nervenzellen zulässt.

Das Gehirn bei der Huntington-Krankheit: Mehr als die Summe seiner Teile?

Das Gehirn bei der Huntington-Krankheit: Mehr als die Summe seiner Teile?

Dr Jeff Carroll am 17. August 2014

Die Symptome der Huntington-Krankheit werden durch die Schädigung des Gehirns verursacht, aber nicht alle Teile des Gehirns sind gleichermaßen betroffen. Dies wirft eine wichtige Frage auf - wenn wir eine Behandlung hätten, die nur einem kleinen Teil des Gehirns helfen könnte, welchen Teil würden wir auswählen? Eine neue Studie an Mäusen von William Yang an der UCLA versucht diese Frage zu beantworten.

Raptor gibt die Ergebnisse der Cysteamin-Studie für die Huntington-Krankheit bekannt

Raptor gibt die Ergebnisse der Cysteamin-Studie für die Huntington-Krankheit bekannt

Dr Jeff Carroll am 17. August 2014

Eine Chemikalie namens Cysteamin ist seit langem von Interesse als potenzielle Therapie für die Huntington-Krankheit. Nun hat Raptor Pharmaceuticals die Zwischenergebnisse einer Studie von Cysteamin bei Huntington-Patienten bekanntgegeben. Die Studie verfehlt ihre vorgegebenen Ziele, aber es gibt einige interessante Details in den Daten, die darauf hindeuten, dass die fortlaufende Studie Aufmerksamkeit verdient.

NUB1: Verstärkung für den Abbau zur Reduzierung des mutierten Huntingtins

NUB1: Verstärkung für den Abbau zur Reduzierung des mutierten Huntingtins

Lakshini Mendis am 15. August 2014

Die Huntington-Krankheit wird durch die Anhäufung des giftigen mutierten Huntingtin Proteins (mHTT) verursacht. Dies bedeutet, dass die Reduzierung des Niveaus des mHTT, durch die Steigerung seines Abbaus, therapeutisch von Nutzen sein könnte. Palacino und Kollegen haben einen möglichen Anwärter für diese Rolle identifiziert: Negativer Regulator des Ubiquitin-ähnlichen Protein 1 (englisch: negative regulator of ubiquitin-like protein 1), besser bekannt als NUB1.

Huntington-Mäuse liefern einen hilfreichen Fehler

Huntington-Mäuse liefern einen hilfreichen Fehler

Dr Jeff Carroll am 14. August 2014

Das Ziel von jedem in der Huntington-Gemeinschaft ist es, wirksame Therapien für die Krankheit zu finden. Eine aktuelle Veröffentlichung beschreibt eine Studie mit einem Huntington-Mausmodell, die umfassend zeigt, dass ein vorgeschlagener Therapieansatz nicht funktioniert. Warum sind wir über diese schlechten Nachrichten aufgeregt? 



Die 2CARE-Studie des Coenzyms Q für die Huntington-Krankheit endet mit Enttäuschung

Die 2CARE-Studie des Coenzyms Q für die Huntington-Krankheit endet mit Enttäuschung

Dr Jeff Carroll am 14. August 2014

Die größte therapeutische Studie der Huntington-Krankheit wurde Anfang dieser Woche gestoppt, weil eine Analyse der bisherigen Ergebnisse zeigte, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie positive Ergebnisse zeigen wird. Die Studie namens 2CARE wurde entwickelt, um zu untersuchen, ob eine Behandlung namens Coenzym Q10 das Fortschreiten der Huntington-Krankheit verlangsamen könnte.