Neuigkeiten aus der Huntington-Forschung. In einfacher Sprache. Von Wissenschaftlern geschrieben Für die Huntington-Gemeinschaft weltweit.

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Neueste Nachrichten

Bauen wir bessere Mäuse(fallen): Neues Modell für die Huntington-Krankheit

Bauen wir bessere Mäuse(fallen): Neues Modell für die Huntington-Krankheit

Melissa Christianson am 21. Mai 2015

Ein Großteil der Forschung über die Huntington-Krankheit wird an Tiermodellen durchgeführt, in denen der Krankheitsverlauf dem des Menschen ähnelt. Die meisten dieser Tiermodelle können aber lediglich bestimmte Aspekte der Krankheit abbilden - einige menschliche Symptome wurden bisher in keinem einzigen Tiermodell gezeigt. Nun hat eine spannende neue Forschungsarbeit große Fortschritte in dieser Hinsicht gebracht und uns gleichzeitig Neues über die Krankheit gelehrt.

Messung des schädlichen Huntingtin-Proteins im Badewasser des Gehirns

Messung des schädlichen Huntingtin-Proteins im Badewasser des Gehirns

Dr Michael Orth am 19. Mai 2015

Aufregende Technologien wie die Gen-Stummschaltung werden für die Behandlung der Huntington-Krankheit entwickelt. Wie können wir wissen, ob sie funktionieren – mal abgesehen vom Abwarten des Erkrankungsfortschritts? Das ist eine große Hürde für die Huntington-Forscher gewesen, aber jetzt haben wir eine sehr empfindliche Methode, um die Zunahme des schädlichen Huntingtin-Proteins in den Nervensystemen der Huntington-Patienten zu messen.

Huntington-Therapie-Konferenz 2015: Tag 3

Huntington-Therapie-Konferenz 2015: Tag 3

Dr Jeff Carroll am 5. März 2015

Unserer letzter Bericht der jährlichen Huntington-Therapie-Konferenz.

Huntington-Therapie-Konferenz 2015: Tag 2

Huntington-Therapie-Konferenz 2015: Tag 2

Michaela Grein am 2. März 2015

Unser zweiter Bericht von der jährlichen Huntington-Therapie-Konferenz.

Buzzilia Video: Tag 2

Buzzilia Video: Tag 2

Dr Ed Wild am 2. März 2015

Hier ist Buzzilia, Video 2: Highlights und Interviews vom Weltkongress der Huntington-Krankheit 2013 in Rio de Janeiro. Jeff und Ed diskutieren über Biomarker und sprechen mit Dr. Ralf Reilmann über die quantitative Beurteilung der Motorik und mit Dr. Julie Stout über die kognitiven Probleme.

Huntington-Therapie-Konferenz 2015: Tag 1

Huntington-Therapie-Konferenz 2015: Tag 1

Dr Ed Wild am 2. März 2015

Der erste Sonderbericht von der jährlichen Huntington-Therapie-Konferenz in Palm Springs - dem größten Treffen der Huntington-Wissenschaftler, die sich auf die Entwicklung von Behandlungen konzentrieren, um die Huntington-Krankheit zu verhindern oder zu verlangsamen.

Das Potenzial der Antikörper als Therapie für die Huntington-Krankheit entschlüsseln

Das Potenzial der Antikörper als Therapie für die Huntington-Krankheit entschlüsseln

Lakshini Mendis am 19. Februar 2015

Der Wachstumsfaktor „BDNF“ sendet in der Regel ein "Überleben!"-Signal an die Gehirnzellen. Bei der Huntington-Krankheit funktioniert dieses System nicht so, wie es sollte, deshalb haben Wissenschaftler nach Möglichkeiten zur Steigerung des Signals gesucht. Man betritt eines der am meisten nützlichen Werkzeuge der Natur: den Antikörper. Normalerweise spielen Antikörper eine wichtige Rolle für das Immunsystem, aber die Forscher haben zwei Antikörper identifiziert, die von der Firma Pfizer produziert wurden, die wie eine Reihe von zusätzlichen Schlüssel zur Aktivierung des TrkB-Rezeptor wirken können. Dies öffnet die Tür für die Feststellung, ob eine Steigerung der TrkB-Aktivität ausreichend ist, um die Neuronen vom Sterben abzuhalten, in der Hoffnung, das Fortschreiten der Huntington-Krankheit zu verlangsamen.

Medikament verbessert die Huntington-Symptome bei Mäusen - und deren Nachkommen

Medikament verbessert die Huntington-Symptome bei Mäusen - und deren Nachkommen

Melissa Christianson am 12. Februar 2015

Bei der Huntington-Krankheit ist eines der vielen Probleme, das aus der Krankheitsmutation entsteht, dass die DNA falsch gefaltet wird. Eine neue Studie an Mäusen enthüllt, dass ein Medikament, das die Art der DNA-Faltung verändert, vorteilhafte Effekte bei der Huntington-Krankheit haben kann – selbst für die unbehandelten Nachkommen der behandelten Individuen. Diese Entdeckung könnte beeinflussen, wie wir über die Medikamenten-Therapien der Huntington-Krankheit denken.

mTORC1 das Zünglein an der Waage bei Huntington-Mäusen

mTORC1 das Zünglein an der Waage bei Huntington-Mäusen

Joseph Ochaba am 29. Januar 2015

Was passiert, wenn man ein defektes Teil in einer Maschine hat? Man repariert es! Eine neue Studie zeigt, dass die Erhöhung der Aktivität eines kritischen Stücks der Maschine namens „mTORC1“ in einem Mausmodell der Huntington-Krankheit zu einer Verbesserung der motorischen Probleme und der Anomalien im Gehirn führt, die mit der Krankheit assoziiert werden. Diese vor kurzem veröffentlichten Ergebnisse könnten Wissenschaftlern ein neues Ziel für die Therapie-Entwicklung bei der Huntington-Krankheit bieten.