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Artikel zum Thema Aggregate

Schlechte Saat: Mit Liquor Proteinklumpen in Gehirnzellen wachsen lassen

Schlechte Saat: Mit Liquor Proteinklumpen in Gehirnzellen wachsen lassen

Melissa Christianson am 5. November 2015

Es ist so als würde das Gärtnern schief gehen: Wissenschaftler können laborgezüchtete Gehirnzellen mit dem Huntington-Protein besprenkeln und dadurch klebrige, potentiell schadhafte Proteinklumpen innerhalb der Zellen wachsen lassen. Neue Forschungsergebnisse ergaben, dass das menschliche Hirnwasser sich ähnlich verhält, und könnten uns deshalb bei der Überwachung der Huntington Krankheit helfen.

Sollten wir uns über eine Huntingtin-Invasion Sorgen machen?

Sollten wir uns über eine Huntingtin-Invasion Sorgen machen?

Dr Jeff Carroll am 26. November 2014

Ein neues Werk bei Gehirnerkrankungen wie Alzheimer legt nahe, dass Gehirnzellen, die Neuronen genannt werden, die Krankheit vielleicht von ihren Nachbarn 'fangen' könnten. Eine kürzlich veröffentlichte Unterlage legt nahe, dass dies in sehr spezifischen Laborbedingungen auch bei der Huntington-Krankheit passieren könnte. Was bedeutet das für das, was wir über die Huntington-Krankheit wissen, und wie kann man es behandeln?

Tauziehen mit Tau: neue Einsichten in die chemischen Grundlagen der Huntingtonkrankheit

Tauziehen mit Tau: neue Einsichten in die chemischen Grundlagen der Huntingtonkrankheit

Siddharth Nath am 21. September 2014

Wir wissen, dass eine genetische Veränderung der Grund für die Huntingtonkrankheit ist; sie resultiert in ein schadhaftes Protein: mutiertes Huntingtin. Andere Proteine können jedoch mit ins Getümmel gezogen werden und zu den Problemen beitragen, denen sich HK infizierte Zellen stellen müssen. Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass ein berühmt berüchtigtes Protein namens 'Tau' - ein bekannter Unruhestifter in anderen degenerativen Gehirnerkrankungen - an den Auswirkungen der HK beteiligt ist.

Raptor gibt die Ergebnisse der Cysteamin-Studie für die Huntington-Krankheit bekannt

Raptor gibt die Ergebnisse der Cysteamin-Studie für die Huntington-Krankheit bekannt

Dr Jeff Carroll am 17. August 2014

Eine Chemikalie namens Cysteamin ist seit langem von Interesse als potenzielle Therapie für die Huntington-Krankheit. Nun hat Raptor Pharmaceuticals die Zwischenergebnisse einer Studie von Cysteamin bei Huntington-Patienten bekanntgegeben. Die Studie verfehlt ihre vorgegebenen Ziele, aber es gibt einige interessante Details in den Daten, die darauf hindeuten, dass die fortlaufende Studie Aufmerksamkeit verdient.

Hüpfende Gene: Das Huntington Protein maschiert in Gehirntransplantate ein

Hüpfende Gene: Das Huntington Protein maschiert in Gehirntransplantate ein

Dr Jeff Carroll am 30. Juni 2014

Die Huntington Erkrankung wird durch eine Fehlfunktion und durch das frühe Sterben von Gehirnzellen verursacht. Das Ersetzen dieser toten und sterbenden Zellen durch Stammzellen war lange Zeit das Ziel einiger HK Wissenschaftler. Eine neue Studie untersucht die Langzeit Gesundheit, einiger der frühesten Zelltransplatationen in Gehirne von HK Patienten - und findet ein überraschendes Ergebnis.

Schlaf, Zilien und die Huntington-Krankheit

Schlaf, Zilien und die Huntington-Krankheit

Graham Easton am 14. März 2014

Studien haben gezeigt, dass die Huntington-Patienten dazu neigen, weniger effizienten Schlaf zu bekommen, weniger Stunden schlafen und mehrmals in der Nacht aufwachen. Allerdings ist der Schlaf bei der Huntington-Krankheit wenig erforscht, weil Wissenschaftler die Huntington-Krankheit historisch als eine Krankheit der Bewegungsstörung untersucht haben und Schlafprobleme scheinen nichts mit Bewegungsstörung zu tun zu haben.

Gemeinsamer HDBuzz-Preisträger: Groschen für Ihre Neuronen – der schlechte Einfluss von Kupfer auf die Huntington-Krankheit

Gemeinsamer HDBuzz-Preisträger: Groschen für Ihre Neuronen – der schlechte Einfluss von Kupfer auf die Huntington-Krankheit

Terry Jo Bichell am 1. Februar 2014

Kupfer, das Metall, könnte eine Rolle bei der Verschlechterung der Symptome der Huntington-Krankheit spielen. Bing Zhou und sein Team suchten nach Verbindungen zwischen der Huntington-Krankheit und der Menge an Kupfer in den Neuronen. Sie berichten, dass die Verringerung von Kupfer in den Neuronen oder sie von der Verbindung mit dem Huntington-Protein abzuhalten, die Symptome verbessert.

DNA-Abschaltungs-Proteine bei der Huntington-Krankheit: Da steckt mehr dahinter

DNA-Abschaltungs-Proteine bei der Huntington-Krankheit: Da steckt mehr dahinter

Melissa Christianson am 7. Januar 2014

Die DNA ist die längste Bedienungsanleitung der Erde. Weil sie so lang ist, verwenden Zellen spezielle Helfer-Proteine, sogenannte HDACs, um die Abschnitte des Handbuchs abzuschalten, die sie nicht sehr oft verwenden. Jetzt haben Wissenschaftler aufgezeigt, dass Eingriffe in einem bestimmten HDAC die Huntington-Probleme bei Zellen und Mäusen verbessern - dies aber auf unerwartete Art und Weise.

Neue Studie wirft Licht auf die regionale Degeneration bei der Huntington-Krankheit

Neue Studie wirft Licht auf die regionale Degeneration bei der Huntington-Krankheit

Dr Kurt Jensen am 16. Dezember 2013

Bestimmte Gehirnregionen degenerieren bei der Huntington-Krankheit schneller als andere. Steven Finkbeiner’s Team kommt zu dem Schluss, diese Abweichungen beruhen auf den unterschiedlichen Fähigkeiten der Gehirnzellen in diesen Regionen, das mutierte Huntington-Protein schnell zu identifizieren und zu entsorgen. Insbesondere sind die Neuronen aus den gefährdeten Gehirnregionen beim Aufräumen des Proteins am langsamsten.