Neuigkeiten aus der Huntington-Forschung. In einfacher Sprache. Von Wissenschaftlern geschrieben Für die Huntington-Gemeinschaft weltweit.

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Artikel zum Thema Tiermodell

Die Kraft von Viren zur Behandlung der Huntington-Krankheit nutzen

Die Kraft von Viren zur Behandlung der Huntington-Krankheit nutzen

Leora Fox am 10. April 2016

Neue Therapien für Krankheiten wie die Huntington-Krankheit (HK) sind auf dem Weg, aber es kann eine extrem große Herausforderung sein, die Medikamente auch in die Gehirnzellen hineinzubekommen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat einige harmlose Viren verändert und getestet, die effizient und viel besser als natürlich vorkommende Viren, eine "Gen-Stummschaltung (gene silencing)" in das Gehirn von Mäusen einschleusen können. Zusätzlich können diese Viren per einfacher Injektion in die Blutbahn angewendet werden, so dass sich ein großes Potential für die Forschung an der Genstummschaltung und darüber hinaus bietet.

Ein wiederverwendetes Medikament ermöglicht uns neue Einblicke in die Huntington-Krankheit

Ein wiederverwendetes Medikament ermöglicht uns neue Einblicke in die Huntington-Krankheit

Leora Fox am 3. April 2016

Wissenschaftler haben eine Verbindung zwischen der Huntington-Krankheit (HK) und einem Energie-regulierenden Protein namens PPAR-delta gefunden. Die Aktivierung von PPAR-delta schützte zwar die HK-Zellen und Mäuse mit der HK, aber wir werden wohl noch einige Forschungsarbeiten und Tests durchführen müssen, bevor es klinisch gegen die HK verwendet werden kann.

Neue Ziele, so sicher wie eine Bank: Das DNA-Reparatur-Protein „ATM“ ist überaktiv bei der Huntington-Krankheit

Neue Ziele, so sicher wie eine Bank: Das DNA-Reparatur-Protein „ATM“ ist überaktiv bei der Huntington-Krankheit

Terry Jo Bichell am 5. Juli 2015

Eine aktuelle Studie vom Yang-Labor an der UCLA weist auf eine neue Idee zur Vermeidung der Schäden bei den Nervenzellen im Rahmen der Huntington-Krankheit hin. Die Strategie ist es, ein übermäßig hilfreiches Protein namens ATM abzuschwächen. Innerhalb der Neuronen spielt ATM eine entscheidende Rolle bei der Reparatur der Infrastruktur der Zelle, etwa wie die eines Brückeninspekteurs, aber das verlängerte Huntington-Protein könnte verursachen, dass das ATM die DNA-Schädigung falsch einschätzt.

Neuartige Forschungstechnik deutet auf ein Antioxidans-Gen, das gefährdete Neuronen schützt

Neuartige Forschungstechnik deutet auf ein Antioxidans-Gen, das gefährdete Neuronen schützt

Leora Fox am 10. Juni 2015

Forscher haben eine neue Technik entwickelt, die es ihnen erlaubt, Gene zu suchen, die zum Fortschreiten der Huntington-Krankheit und anderen neurodegenerativen Erkrankungen beitragen könnten. Dies ist das erste Mal im zentralen Nervensystem eines Säugetiers möglich geworden. Sie nutzten diese Technik in einem Huntington-Mausmodel, um ein Antioxidans-Gen, Gpx6, zu entdecken das protektiv für Neuronen ist.

Bauen wir bessere Mäuse(fallen): Neues Modell für die Huntington-Krankheit

Bauen wir bessere Mäuse(fallen): Neues Modell für die Huntington-Krankheit

Melissa Christianson am 21. Mai 2015

Ein Großteil der Forschung über die Huntington-Krankheit wird an Tiermodellen durchgeführt, in denen der Krankheitsverlauf dem des Menschen ähnelt. Die meisten dieser Tiermodelle können aber lediglich bestimmte Aspekte der Krankheit abbilden - einige menschliche Symptome wurden bisher in keinem einzigen Tiermodell gezeigt. Nun hat eine spannende neue Forschungsarbeit große Fortschritte in dieser Hinsicht gebracht und uns gleichzeitig Neues über die Krankheit gelehrt.

Medikament verbessert die Huntington-Symptome bei Mäusen - und deren Nachkommen

Medikament verbessert die Huntington-Symptome bei Mäusen - und deren Nachkommen

Melissa Christianson am 12. Februar 2015

Bei der Huntington-Krankheit ist eines der vielen Probleme, das aus der Krankheitsmutation entsteht, dass die DNA falsch gefaltet wird. Eine neue Studie an Mäusen enthüllt, dass ein Medikament, das die Art der DNA-Faltung verändert, vorteilhafte Effekte bei der Huntington-Krankheit haben kann – selbst für die unbehandelten Nachkommen der behandelten Individuen. Diese Entdeckung könnte beeinflussen, wie wir über die Medikamenten-Therapien der Huntington-Krankheit denken.

mTORC1 das Zünglein an der Waage bei Huntington-Mäusen

mTORC1 das Zünglein an der Waage bei Huntington-Mäusen

Joseph Ochaba am 29. Januar 2015

Was passiert, wenn man ein defektes Teil in einer Maschine hat? Man repariert es! Eine neue Studie zeigt, dass die Erhöhung der Aktivität eines kritischen Stücks der Maschine namens „mTORC1“ in einem Mausmodell der Huntington-Krankheit zu einer Verbesserung der motorischen Probleme und der Anomalien im Gehirn führt, die mit der Krankheit assoziiert werden. Diese vor kurzem veröffentlichten Ergebnisse könnten Wissenschaftlern ein neues Ziel für die Therapie-Entwicklung bei der Huntington-Krankheit bieten.

Sollten wir uns über eine Huntingtin-Invasion Sorgen machen?

Sollten wir uns über eine Huntingtin-Invasion Sorgen machen?

Dr Jeff Carroll am 26. November 2014

Ein neues Werk bei Gehirnerkrankungen wie Alzheimer legt nahe, dass Gehirnzellen, die Neuronen genannt werden, die Krankheit vielleicht von ihren Nachbarn 'fangen' könnten. Eine kürzlich veröffentlichte Unterlage legt nahe, dass dies in sehr spezifischen Laborbedingungen auch bei der Huntington-Krankheit passieren könnte. Was bedeutet das für das, was wir über die Huntington-Krankheit wissen, und wie kann man es behandeln?

Den Verlauf der Huntington Krankheit erhellen

Den Verlauf der Huntington Krankheit erhellen

Dr Tamara Maiuri am 11. September 2014

Der Verlauf der Huntington Krankheit (HK) ist ein langwieriger Prozess, bei dem die ersten Veränderungen im Gehirn stattfinden, lange bevor wir erste Symptome bei Patienten sehen. Es ist sinnvoll den Fokus einer Behandlung auf diese ersten Veränderungen zu legen, um die Erkrankung im Keim zu ersticken. Aber wie sehen diese Veränderungen aus und wie können wir sie behandeln? Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat buchstäblich Licht auf diese Frage geworfen. Dies gelang Forschern der Universität der Nottingham Medical School und des Babraham Institutes in GB, indem sie HK Mäuse mit leuchtenden Gehirnzellen erschufen. Sie fanden heraus, dass einige der frühesten Veränderungen auftraten, lange bevor Zellen abstarben, in einer Region des Gehirns, an die die HK Forscher bisher keinen Gedanken verschwendet hatten.