Neuigkeiten aus der Huntington-Forschung. In einfacher Sprache. Von Wissenschaftlern geschrieben Für die Huntington-Gemeinschaft weltweit.

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Artikel zum Thema Wachstumsfaktoren

Ein Medikament für Multiple Sklerose, das auch bei der Huntington Krankheit wirkt: Ist etwas dran oder ist es zu gut um wahr zu sein?

Ein Medikament für Multiple Sklerose, das auch bei der Huntington Krankheit wirkt: Ist etwas dran oder ist es zu gut um wahr zu sein?

Melissa Christianson am 14. Dezember 2015

Denkstörungen fordern schon im frühen Stadium der Huntington Krankheit ein großes Tribut. Nun suggeriert eine neue Arbeit, dass ein Medikament, welches bereits durch die FDA zugelassen wurde, um eine andere neurologische Erkrankung - Multiple Sklerose - zu behandeln, dieses Problem bei Mäusen mit HK hinauszögern könnte. Können diese Ergebnisse real sein, oder sind sie zu gut um wahr zu sein?

Das Potenzial der Antikörper als Therapie für die Huntington-Krankheit entschlüsseln

Das Potenzial der Antikörper als Therapie für die Huntington-Krankheit entschlüsseln

Lakshini Mendis am 19. Februar 2015

Der Wachstumsfaktor „BDNF“ sendet in der Regel ein "Überleben!"-Signal an die Gehirnzellen. Bei der Huntington-Krankheit funktioniert dieses System nicht so, wie es sollte, deshalb haben Wissenschaftler nach Möglichkeiten zur Steigerung des Signals gesucht. Man betritt eines der am meisten nützlichen Werkzeuge der Natur: den Antikörper. Normalerweise spielen Antikörper eine wichtige Rolle für das Immunsystem, aber die Forscher haben zwei Antikörper identifiziert, die von der Firma Pfizer produziert wurden, die wie eine Reihe von zusätzlichen Schlüssel zur Aktivierung des TrkB-Rezeptor wirken können. Dies öffnet die Tür für die Feststellung, ob eine Steigerung der TrkB-Aktivität ausreichend ist, um die Neuronen vom Sterben abzuhalten, in der Hoffnung, das Fortschreiten der Huntington-Krankheit zu verlangsamen.

Neue Erkenntnisse rücken BDNF Therapien in den Fokus

Neue Erkenntnisse rücken BDNF Therapien in den Fokus

Dr Jeff Carroll am 5. September 2014

Die Zellen unseres Gehirns sind auf gegenseitige Unterstützung angewiesen, um zu überleben. Nährstoffe, die trophische Faktoren genannt werden, wirken wie Dünger für das Gehirn und erhalten die Gesundheit benachbarter Gehirnzellen. Es wird schon lange vermutet, dass dieser Vorgang durch die Huntingtonkrankheit beeinträchtigt wird. Neue Untersuchungen an Mäusen zeigen sehr deutlich was genau geschieht.

Raptor gibt die Ergebnisse der Cysteamin-Studie für die Huntington-Krankheit bekannt

Raptor gibt die Ergebnisse der Cysteamin-Studie für die Huntington-Krankheit bekannt

Dr Jeff Carroll am 17. August 2014

Eine Chemikalie namens Cysteamin ist seit langem von Interesse als potenzielle Therapie für die Huntington-Krankheit. Nun hat Raptor Pharmaceuticals die Zwischenergebnisse einer Studie von Cysteamin bei Huntington-Patienten bekanntgegeben. Die Studie verfehlt ihre vorgegebenen Ziele, aber es gibt einige interessante Details in den Daten, die darauf hindeuten, dass die fortlaufende Studie Aufmerksamkeit verdient.

Ist eine neue Huntington-Medikamenten-Studie auf dem richtigen Trk?

Ist eine neue Huntington-Medikamenten-Studie auf dem richtigen Trk?

Joseph Ochaba am 12. Januar 2014

Eine aktuelle Schlagzeile der Society for Neuroscience (SfN) beschreibt die Arbeit von Stanford-Forschern mit einem Medikament, das die "Veränderungen im Gehirn und die motorischen Defizite im Zusammenhang mit der Huntington-Krankheit reduziert". Das Medikament wirkt durch die Nachahmung einer Chemikalie namens "BDNF", die wie Dünger für das Gehirn agiert und eine wichtige Funktion hat, um die Gehirnzellen gesund zu halten. Während dieses neue Medikament einige Symptome der Huntington-Krankheit bei einer Maus verbessert hat, ist es von der Klinik weit entfernt. Was genau wurde gefunden?

CHDI Bericht: Tag 3

CHDI Bericht: Tag 3

Dr Jeff Carroll am 2. März 2011

Unser dritter und täglicher Bericht von der alljährlichen CHDI Konferenz über Therapien bei der HD in Palm Springs, in dem es um Stoffe geht, die Neuronen helfen können zu überleben und in dem Einblicke in CHDIs am meisten fortgeschrittene Medikamentenprogramme gegeben werden.